- Abflughafen:
- Manchester - Grossbritannien
- Klasse:
- Business
- Zielflughafen:
- Flugdauer:
- weniger als 2 Stunden
zu Übersicht Lufthansa Schneechaos in Manchester und Frankfurt
Service
| Check-In | Service vor und während der Reise | Freundlichkeit | mehrsprachige Flugbegleiter | Sauberkeit und Hygiene |
|---|---|---|---|---|
(1,0) |
(1,0) |
(1,0) |
nicht bewertet | nicht bewertet |
Wegen schwieriger Wetterverhältnisse in Manchester und Frankfurt am So, den 20.12.2009, wurde mein Flug gecancelt. MIt dieser Situation kam die Lufthansa in Manchester nicht klar: ca. 80 m lange Schlange vor dem Ticket-Schalter wegen Flugumbuchung. Keinerlei allgemeine Informationen über das Prozedere und über die Chancen, nach Frankfurt zu kommen. Durchsagen erfolgten, dass das Gebäude nach Schließung des TIcket-Schalters um 20:00 geräumt werden müsse. Denjenigen, die sich davon nicht beindrucken ließen, wurde später ein Hotel angeboten. Da unklar war, wer wann die Weiterreise antreten konnte, bestand allgemein die Sorge, sich am nächsten Morgen wieder hinten in der Schlange einreihen zu müssen, viele Passagiere widerstanden also auch dem Hotelangebot und verbrachten die Nacht vor dem ab 23:30 geschlossenen Ticket-Schalter. Öffnung des Ticket-Schalters um 5:00, wir wurden nach weiteren 2 Stunden Wartezeit auf einen Flug um 9:15 umgebucht. Chaotische Verhältnisse am Check-in, erneut keine Information über das Prozedere, Drängelei, Vielzahl von Anfragen, was der Zusatz "Wait Standby" auf dem Ersatzticket zu sagen habe. Abflug wurde auf 13:00, dann auf 13:30, auf 14:45, auf 15:00, auf 15:15, schließlich auf 16:00 verschoben. Grund der Verschiebung: Die Maschine konnte in Frankfurt nicht starten. Auch hier hätte eine Aufklärung über diesen simplen und gut nachvollziehbaren Sachverhalt die Passagiere beruhigt. Schließlich verteilten andere Fluggesellschaften Essens-Bons, bei der Lufthansa gab es nur die Ansage, dass man im Restaurant-Bereich ein freies Essen zu sich nehmen könne. Dort war dieses Angebot nicht bekannt, ich wurde abgewimmelt. Schlechtwetter, kann passieren, gecancelte Flüge, kann passieren. Warum man sich dann informationstechnisch von Seiten Lufthansa verhielt, als wäre das zum allerersten Mal in der Geschichte der Luftfahrt passiert, inakzeptabel. 3 Tage danach: Immer noch fehlt mein Koffer, trotz mehrfachen persönlichen Vorsprechens am "Baggage Tracing" in Frankfurt konnte noch nicht einmal geklärt werden, ob der Koffer in Frankfurt in Manchester oder in Frankfurt ist.
Versorgung
| Angebot an Essen | Angebot an Getränken | Quantität der Angebote | Bedienung und Service |
|---|---|---|---|
| nicht bewertet | nicht bewertet | nicht bewertet | nicht bewertet |
Einmal im Flugzeug und ca. eine Stunde später auch schon in der Luft, funktionierte der Service einwandfrei
Unterhaltung
| technische Anbindungen | Angebot an Filmen und Musik | Angebot an Magazinen | Fluginformationen |
|---|---|---|---|
| nicht bewertet | nicht bewertet | nicht bewertet | nicht bewertet |
Nach den 24 Stunden am Flughafen spielte die Qualität der Unterhaltung an Bord keine Rolle. Ich war froh, nach Frankfurt fliegen zu dürfen.
Sitze
| Sicherheit | Zustand der Sitze | Beinfreiheit und Platzangebot | Sitzqualität |
|---|---|---|---|
| nicht bewertet | nicht bewertet | nicht bewertet | nicht bewertet |
Auch dies spielte jetzt keine Rolle mehr. Ich hätte mich auch mit einem Stehplatz zufrieden gegeben.
Gesamteindruck Lufthansa
| Pünktlichkeit | Preis / Leistungsverhältnis | Gesamtdurchschnitt |
|---|---|---|
(1,0) |
nicht bewertet | (1,0) |
Wie erwähnt, Verspätungen und Stornierungen kommen vor. Die Frage ist nur, ob die Fluggesellschaft auf eine solche Sondersituation angemessen reagieren kann. In Manchester war das LH-Personal damit hoffnungslos überfordert.
Empfehlung
Nein, ich würde diese Airline einem Freund nicht weiterempfehlen.
Anmerkungen
Andersrum: Wenn billiger Preis heißt, dass kein Personal zur Verfügung steht, um eine Sondersituation in den Griff zu kriegen, zahle ich lieber etwas mehr.
Wünsche
Die Fluggesellschaft muss auch in einer Krisensituation den Betrieb aufrechterhalten. Dazu gehört in allererste Linie eine vernünftige Informationspolitik der wartenden Passagiere. Nichtinformation führt irgendwann zu Aggression.
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