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Airlines und Fluggesellschaften

Airline Informationen
Fliegen ist noch immer ein Traum, der von vielen Menschen gehegt wird. Dafür, dass dieser Traum nun leicht erfüllbar ist, sorgen die Fluggesellschaften. Eine Fluggesellschaft ist ein Unternehmen, das Personen oder Fracht auf dem Luftweg befördert. Die erste Fluggesellschaft der Welt war die "DELAG", die "Deutsche Luftschifffahrt-Aktiengesellschaft". Sie wurde 1909 von Ferdinand Graf von Zeppelin in Frankfurt am Main gegründet. Bis 1913 hatten sich schon mehrere Fluggesellschaften gegründet und es war ein Verkehrsnetz in ganz Deutschland entstanden. Ein Ausbau auf andere europäische Städte musste jedoch durch den Krieg verschoben werden. Nach dem Ersten Weltkrieg wurden in Amerika und Frankreich weitere Airlines gegründet und in Deutschland entstand mit der deutschen Luftreederei der Vorläufer der heutigen Lufthansa. 1927 erfuhr die Luftfahrt einen deutlichen Popularitätsschub, da Charles Lindbergh als erster Mensch einen Solo-Transatlantikflug durchführte. Von da an wurden vor allem in den USA viele neue Airlines gegründet. In der heutigen Zeit wurden Fluggesellschaften bis vor Kurzem noch staatlich betrieben. Somit erhielten die Airlines gewisse staatliche Gelder und mussten keinen großen Wettbewerb führen. Durch die Privatisierung der Luftfahrt hat sich jedoch ein hart umkämpfter Markt entwickelt, der durch immer neue Ideen der Fluggesellschaften beeinflusst wird.

Viele verschiedene Arten von Airlines


Eine große Gruppe, die den Markt vor allem mit niedrigen Preisen erobern will, bilden die Billigfluggesellschaften. Diese Airlines bieten Flüge meist weitaus günstiger an als ihre Konkurrenz, jedoch müssen die Passagiere dabei auf einige Annehmlichkeiten verzichten und für gewisse Dinge extra bezahlen. So ist der Komfort in den Flugzeugen weitaus geringer, da die Maschinen eher auf Kapazität ausgelegt sind, um möglichst viele Passagiere zu transportieren und somit Treibstoff zu sparen. Auf diese Weise kann es auf einigen Fluglinien im Flugzeug etwas enger werden. Weiterhin muss man bei manchen Fluggesellschaften etwa für die Verpflegung extra bezahlen, was bei anderen Airlines inklusive ist.


Zudem fallen Gebühren für Gepäck und die gewählte Buchungsmethode an. Einige Fluggesellschaften aus der Billigflugbranche standen deshalb schon in der Kritik, da sie mit versteckten Kosten einen erheblich höheren Preis erzielten, als den anfangs angegebenen. Jedoch müssen diese Kosten nun ausgewiesen werden. Weiterhin wird von den Airlines meist nur ein bestimmter Flugzeugtyp benutzt, um Wartung und Instandhaltung zu verbessern und zu automatisieren. So muss das Personal nur auf ein bestimmtes Flugzeug geschult werden und teure Zusatzausbildungen werden vermieden. Wenn man alle Kosten für Gepäck, Verpflegung und anderes berücksichtigt und man auf Komfort verzichten kann, ist es möglich mit diesen Fluggesellschaften bequem in den Urlaub zu fliegen oder günstige Städtetrips zu buchen.

Charter- und Frachtfluggesellschaften


Eine besondere Fluggesellschaft sind die Frachtfluggesellschaften. Wie der Name schon sagt, werden hier fast ausschließlich Güter transportiert. Durch den Luftweg können diese schnell und problemlos in ferne Länder transportiert werden. Da die meisten neuen Passagierflugzeuge bereits eine hohe Frachtzuladung im unteren Bereich der Maschine erlauben, sinkt der Bedarf an reinen Frachtflugzeugen bei den Fluggesellschaften seit einiger Zeit. Besonders in Europa hat sich der Mix aus Passagier- und Frachtflugzeug etabliert und Airlines, die sich auf Frachtlieferungen spezialisiert haben, verlieren an Bedeutung.


Jedoch werden auch für Frachtlieferungen manchmal noch Flugzeuge gechartert. Ein Charterflug bedeutet, dass dieser Flug außerplanmäßig stattfindet und nur gelegentlich diese bestimmte Strecke fliegt. Charterflüge gibt es in vielen verschiedenen Formen und bei mehreren Fluggesellschaften kann man ein Flugzeug zu diesem Zweck mieten. Ein besonderer Charterflug ist etwa der Inklusive-Tour-Charter. Hierbei wird von einem oder mehreren Reiseveranstaltern bei einer Airline ein Flugzeug gemietet, welches dann die Passagiere im Rahmen einer Pauschalreise zu ihrem Urlaubsort transportiert. Diese Arten von Charterflügen können dabei auch für eine gewisse Zeit regelmäßig stattfinden, etwa für eine bestimmte Urlaubssaison. Charterfluggesellschaften haben sich auf diese Einsätze spezialisiert und die Flüge der Airlines belaufen sich nicht nur auf reine Urlaubsflüge. So können die Flugzeuge beispielsweise auch vom Militär gemietet werden, um Truppen oder Material zu transportieren. Der Vorteil dabei ist, dass die Maschinen äußerlich nicht als Militärflugzeuge zu identifizieren sind und somit keine große Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Anderweitig werden Flugzeuge auch als reine Frachtflugzeuge gechartert, um schwere oder sperrige Ladung kostengünstig zu transportieren. Hierbei handelt es sich dann um einen sogenannten Cargo-Charter.

Sicherheit in der Luft


Ein großes Thema bei vielen Fluggesellschaften ist immer wieder die Sicherheit. Da viele Menschen Angst vor dem Fliegen haben, möchten die Airlines den Passagieren natürlich einen besonders sicheren Eindruck vermitteln. Doch die Angst ist unbegründet, denn die Fluggesellschaften werden auf der ganzen Welt von verschiedenen Institutionen kontrolliert. Hierbei wird besonders Wert auf die Sicherheit der verschiedenen Flugzeuge gelegt und darauf, dass regelmäßige Schulungen der Mitarbeiter durchgeführt werden. Fluggesellschaften, die als unsicher angesehen werden, erhalten in dem betreffenden Land keine Betriebsgenehmigung. Weiterhin ist die Angst abzustürzen meist unbegründet, da das Flugzeug gemeinhin immer noch als das sicherste aller Transportmittel gilt.

Passagierprogramme der Airlines


Viele Airlines haben sogenannte Vielfliegerprogramme. Dabei handelt es sich um spezielle Angebote, die mit häufiger Nutzung der Fluggesellschaft wahrnehmbar werden. Fliegt man also öfters mit einer bestimmten Airline, so kann es sein, dass sich beim nächsten Flug kostenlos die Buchungsklasse erhöht. Bei den Vielfliegerprogrammen werden die zurückgelegten Flugmeilen gespeichert und ab einer bestimmten Anzahl werden die Prämien ausgezahlt. Die Vielfliegermodelle der Airlines sind allesamt unterschiedlich und bieten deshalb auch verschiedenste Prämien. Diese reichen von Freiflügen, über Ermäßigungen bei Hotels bis hin zu Sachprämien.


Das erste Vielfliegerprogramm startete 1979 bei der Airline Texas International. Zugeschrieben wird die Etablierung jedoch dem damaligen Chef der Fluggesellschaft American Airline, Robert Crandall. Er fand heraus, dass gerade einmal 5% seiner Passagiere für etwa 40% des gesamten Umsatzes sorgten. Um eine höhere Kundenbindung zu erreichen, führte er das Gutschreiben von Flugmeilen ein, die die Passagiere dann gegen bestimmte Prämien eintauschen konnten. Viele Airlines vernetzen ihre Vielfliegerprogramme untereinander, sodass die Meilen von einer Fluggesellschaft auch bei einer anderen eingelöst werden können. Durch die vielen verschiedenen Angebote kann man sich auch im Urlaub einen Vorteil verschaffen, indem man die zu erhaltenden Meilen schon mit einplant. So haben beispielsweise viele Airlines einen Vertrag mit bestimmten Mietwagenfirmen, bei denen man die Meilen gegen ein Auto eintauschen kann. Fliegt man also nun eine besonders lange Strecke in den Urlaub, kann man sich am Ziel ermäßigt oder sogar kostenlos einen Mietwagen für den gesamten Aufenthalt sichern. Solche Kombinationen sind bei vielen Fluggesellschaften auch mit Hotels, Restaurants oder Golfklubs möglich.

Kundenbindung und weitere Anekdoten


Einige Fluggesellschaften haben sich neben den Vielfliegerprogrammen auch noch ein paar besondere Dinge ausgedacht, um die Kunden an sich zu binden. So bietet die japanische Airline All Nippon Airways etwa ganz spezielle "Hello Kitty" Flüge an. Die Flugzeuge, die schon äußerlich mit der kleinen Katze verschönert sind, bieten innen einen noch bunteren Anblick. Vom Sitz, über die Boardunterhaltung bis hin zu den Stewardessen erstrahlt alles im Hello Kitty Look, was für Fans der Figur ein wahres Paradies bedeutet.


Andere Airlines, wie etwa Air New Zealand, setzen eher auf Unterhaltung. Die neuseeländische Fluggesellschaft hat in Bezug auf die dort gedrehten Hobbit-Filme ein ganz eigenes Hobbit-Sicherheitsvideo veröffentlicht. In diesem erklären allerhand Figuren aus Mittelerde, wie Schwimmwesten funktionieren und wann man sich anschnallen sollte. Auch äußerlich wurden zwei Flugzeuge mit Motiven aus den Filmen verschönert. Solche Aktionen sind bei der Airline jedoch keine Seltenheit. Ein weiteres Sicherheitsvideo wurde etwa zum 50. Geburtstag des Magazins "Sports Illustrated" produziert. In dem Film finden sich viele der Models aus dem Sportmagazin wieder.
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