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Flugrouten

Flugrouten Informationen
Hinter der offiziellen Bezeichnung Flugroute verbirgt sich die Strecke eines Flugzeuges, und zwar aus geografischer Sicht gesehen. Eine Route hat im Allgemeinen nichts mit der Flugstrecke zu tun, denn diese bezieht sich allein auf die Länge. Jede Route, egal in welches Land oder an welchen Ort sie führt, beginnt und endet an einem Flughafen. Dabei spielt es keine Rolle, wie groß oder klein dieser Flughafen oder Flugplatz ist. Entscheidend ist immer, dass die jeweilige Route auch fliegbar ist und allgemein als sicher gilt. Flugrouten können im unkontrollierten und kontrollierten Luftraum erfolgen. Es obliegt der Verantwortung und den Aufgaben des Piloten oder jeweiligen Flugdienstleiters, bereits vor dem Abflug die beste Route für den jeweiligen Flug zu wählen. Dabei spielen aber auch noch andere Faktoren eine Rolle, wie etwa Wetterbedingungen oder eventuelle Kapazitätseinschränkungen.

Die Routenfindung unterliegt klaren Richtlinien und Vorgaben


Die internationale Zivilluftfahrtorganisation, kurz ICAO, gibt die Regeln vor, nach denen neue Routen im Luftverkehr erstellt werden können. Auf Basis dieser Richtlinien obliegt es dann der Flugsicherung vor Ort, eine erste Planungsphase der neuen Route einzuleiten. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle. Die geografische Lage des Flughafens ist entscheidend, um eine neue Route finden zu können. Gleiches gilt auch für die Wetterbedingungen vor Ort, denn Aufwinde oder andere widrige Umstände müssen in die Routenplanung mit einfließen. Ist die erste Planungsphase abgeschlossen, wird die Route noch hinsichtlich der CO2-Emissionen oder der Lärmauswirkung getestet.


Gerade der Lärmschutz ist in den vergangenen Jahren immer mehr in den Vordergrund der Routenplanung getreten, denn schließlich hat sich auch das jährliche Flugaufkommen in den großen Ballungsgebieten drastisch erhöht. Ein spezielles Simulationsprogramm kann die Lärmwirkung der neuen Route testen. Sollte das Ergebnis zu negativ ausfallen, muss eine neue Flugroute gefunden werden.

Amerikanische und asiatische Ziele zählen zu den beliebtesten Routen


Es gibt einige Flugrouten, die besonders beliebt bei Passagieren sind, dazu gehören überdurchschnittlich viele Ziele im Ausland. München – San Francisco, Frankfurt – New York oder Berlin – Bangkok gehören zu den beliebtesten Flugrouten weltweit. Und auch Routen auf die Ferieninsel der Deutschen, Mallorca, gehören zu den Klassikern und werden immer wieder gerne gebucht. Innerdeutsche Routen stehen gerade bei Geschäftsleuten hoch im Kurs, wie etwa von München nach Hamburg oder Berlin.


Urlauber bevorzugen dagegen eher Ziele in exotischen Ländern. Dazu zählen etwa Ziele in der Karibik, der asiatischen Welt oder auf dem afrikanischen Kontinent. Kurze Linienflüge sind dagegen bei Städtereisenden beliebt und bieten die Gelegenheit, schnell von einer Stadt zur anderen zu gelangen. Und gerade auf Kurzstreckenflügen halten sich im Vergleich zu längeren Routen die CO2-Emissionen in Grenzen.

Flugreisen sind eine schnelle und bequeme Art zu reisen


Eine Flugreise auf den festgelegten Routen bietet jede Menge Vorteile, im Vergleich zu Reisen mit der Bahn oder dem Auto. Dies gilt für Kurz-, aber auch für Langstrecken. Es stimmt zwar, dass auf Langstreckenflügen die Emissionen in sehr hohen Bereichen liegen, aber gerade interkontinentale Routen können schlecht mit Bahn oder Auto bereist werden. Schiffe sind noch eine Alternative, können aber nicht die Zeiten schlagen, die mit Flugzeugen möglich sind. Und bei allem spielt die Bequemlichkeit natürlich auch eine Rolle. Vergleicht man die durchschnittliche Dauer einer Bahnreise von Frankfurt nach Rom, die zwischen 10 und 12 Stunden liegt, schneidet das Flugzeug deutlich besser ab. Je nach gewählter Flugroute kann die Strecke in weniger als anderthalb Stunden bewältigt werden. Dies bedeutet weniger Stress, kein Umsteigen und vor allen Dingen kein Stress mit dem Gepäck. Gerade für einen kurzen Wochenendtrip bietet sich ein Flugzeug an, im Gegensatz zu Reisen mit dem Auto oder der Bahn.

Die Regeln im Bereich Lärmschutz sind strenger geworden


Bereits in der Planungsphase der Flugrouten findet eine Simulation des Fluglärms statt, um herauszufinden, wie viel Lärm auf eventuelle Anwohner zukommt. Das Simulationsprogramm NIROS gibt Aufschluss darüber, wie viel Lärm tatsächlich in den jeweiligen Regionen entsteht. Entscheidend für die Genehmigung der Route ist dann die Fluglärmkommission, die als oberstes Gremium das letzte Wort hat. Zu dieser Fluglärmkommission zählen nicht nur Verantwortliche der Flughafenbetreiber, sondern auch Mitarbeiter der Fluggesellschaften und Vertreter der betroffenen Gemeinden.


Auf vielen Routen gibt es ein Nachtflugverbot, welches die Bevölkerung in der Region in der Nacht vor dem Fluglärm bewahren soll. Dabei handelt es sich aber nicht um ein ausschließliches Verbot, denn Frachtflüge, Überflüge oder Rettungsflüge sind in dem jeweiligen Korridor dennoch zugelassen. Die meisten Nachtflugverbote sind in Deutschland erhoben worden. Die Situation in anderen Staaten ist etwas anders, dort gibt es viele Regionen, in denen Nachtflüge kein Problem sind.

Flugrouten können jederzeit optimiert werden – Prüfung von alternativen Routenvarianten


Eine Flugroute ist kein statisches Objekt und kann jederzeit neu festgelegt werden. Es gibt zahlreiche Maßnahmen, die bei der Optimierung von Flugrouten eine Rolle spielen. Wetterbedingungen und überlastete Flugräume spielen in diesem Zusammenhang eine Rolle. Bei widrigen Wetterbedingungen kann es notwendig sein, noch während des Fluges die Route zu ändern. Gleiches gilt auch für Verspätungen, die besonders in den Wintermonaten vorkommen können. Bei vielen Flügen ist es aber wichtig, dass Passagiere nicht ihre Anschlussflüge auf dem nächsten Flughafen verpassen. Dann wird nach der kürzesten Route und nach einem Flugraum gesucht, in dem sich möglichst wenig Flugzeuge befinden. Die Flugroute kann mittels Radar optimiert werden und es werden immer neue Radarsysteme entwickelt, die in Echtzeit die Daten übermitteln. Es gibt im Rahmen der Flugwegplanungs-Programme bahnbrechende Innovationen, die beispielsweise die kartografische Darstellung erlauben.

Die längsten Nonstop-Flüge der Welt


Die längste Strecke, die mittels eines Nonstop-Fluges bewältigt werden konnte, umfasste etwa 15.753 Kilometer und führte von Singapur nach New York. Fast 19 Stunden dauerte dieser Flug und es mussten sich mehrere Piloten während dieser Zeit abwechseln. An Bord wurde ein abwechslungsreiches Programm geboten, mit Filmen, mehreren Mahlzeiten und der Möglichkeit, sich etwas zu bewegen. Allerdings wird dieser Flug seit 2013 nicht mehr angeboten. Die Strecke Sydney – Dallas gehört aktuell zu den längsten Nonstop-Flügen, die gebucht werden können. 15 Stunden und 25 Minuten beträgt die Flugzeit und es müssen über 13.000 Kilometer überwunden werden.


Die langen Routen fangen ab zwölf Stunden an und erfordern Ausdauer von den Passagieren. Die Flugzeuge, die auf diesen Strecken eingesetzt werden, sind etwas großzügiger konzipiert, um für mehr Bewegungsfreiheit zu sorgen. Es werden mehrere Mahlzeiten auf diesen Flügen serviert und auch das Unterhaltungsprogramm ist deutlich umfangreicher.

Es gibt auch etliche kuriose Flugrouten


Nicht nur lange Flugrouten stehen auf dem Programm, es gibt auch sehr kurze Routen. Eine besonders kurze Route, auf der regelmäßig Linienflüge angeboten werden, führt von Westray nach Papa Westray. Nur rund 47 Sekunden dauert dieser Flug von einer schottischen Insel zur nächstgelegenen und geht deutlich schneller als die Fährüberfahrt.


Es gibt immer wieder Abweichungen bei der Wahl der Routen, die mit der Umwelt, den Wohnbedingungen oder den Wetterverhältnissen zusammenhängen. Meistens bekommen Passagiere während eines Fluges nichts von der Änderung der Route mit. Sobald der Pilot die Zusage vom Radarkontrolleur erhält, kann die jeweilige Flugroute ohne große Umstände geändert werden. Einzige Voraussetzung ist, dass die Route erst ab einer Höhe von 5.000 Fuß geändert werden kann. Davor ist eine Abweichung vom Kurs nur in Ausnahmefällen möglich und muss von den zuständigen Lotsen der Flugsicherung genehmigt werden. Ausnahmen von dieser Regel sind plötzlich auftretende Wetterphänomene, die zu einem Verlassen der Flugroute zwingen, um die Sicherheit der Passagiere nicht zu gefährden.
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