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Zeitverschiebung

Die Zeitverschiebung ist ein Phänomen, mit dem viele Reisende besonders zu kämpfen haben. Denn: Je weiter man reist, desto größer ist die Zeitverschiebung. Sie tritt ein, wenn man zwischen zwei oder mehreren Orten reist, die in verschiedenen Zeitzonen liegen. Die Welt ist aufgrund der Rotation der Erde, der Sonne und des Mondes in insgesamt 24 Zeitzonen eingeteilt. In Deutschland gilt die Mitteleuropäische Zeit. Reist man aus dieser Zone in Richtung Westen, muss man seine Uhr je nach Zeitzone um eine oder mehrere Stunden zurückstellen. Die Zeitverschiebung verläuft nach Westen also negativ. Fliegt oder fährt man nach Osten, verläuft die Verschiebung positiv, was bedeutet, dass die jeweiligen Stunden addiert werden müssen – die Uhren werden also vorgestellt. Durch die Zeitverschiebung entsteht für viele Menschen eine Störung im Tagesrhythmus. Sie erleiden den so genannten Jetlag, den sie erst verarbeiten müssen. Nach einigen Tagen gewöhnt man sich in der Regel an den veränderten Tagesablauf, da der Körper sehr flexibel ist. Wenn man sich in einem Land mit einer anderen Zeit befindet als im Heimatland, sollte man daran denken, dass sich die Personen zu Hause, mit denen man Kontakt aufnimmt, in einer anderen Zeitzone befinden. Hält man sich zum Beispiel in den USA auf, beträgt die Zeitverschiebung, je nach genauem Standort, mindestens minus sechs Stunden. Dadurch kann es passieren, dass man die Menschen nachts anruft, obwohl bei einem selbst gerade Tag ist. Die Zeitverschiebung zwischen zwei Orten bemisst sich in der Regel in ganzen Stunden, was die Berechnung erheblich vereinfacht.

Mit der Zeitverschiebung kommt der Jetlag

Wer schon einmal eine Reise zu einem Ort mit einem größeren Zeitunterschied gemacht hat, der kennt ihn sicherlich gut, den sogenannten Jetlag. Das Wort kommt aus dem Englischen und leitet sich ab von „jet“, was so viel wie Düsenflieger heißt, sowie „lag“, was Zeitdifferenz bedeutet. Nach Langstreckenflügen über mehrere Zeitzonen kommt es zu Störungen des Schlaf-wach-Rhythmus. Ist man von einer solchen Störung betroffen, hat man einen Jetlag. Beim Leben in unserer Zeitzone hat der Körper seinen eigenen Tag- und Nachtrhythmus gefunden. Befinden wir uns nun plötzlich an einem Ort, an dem es beispielsweise sechs Stunden früher ist, kommt unsere innere Uhr durcheinander. Es wird zu anderen Zeiten dunkel und hell, die Essenszeiten sind anders, dem Körper fällt es oft schwer, seine innere Uhr an die neuen Zeiten anzupassen und so wirkt sich der Jetlag, je nach Sensibilität des Körpers, bei jedem Menschen mehr oder weniger stark aus – bis sich der Körper an die neuen Gegebenheiten angepasst hat. Die Beschwerden, die daraus entstehen können, sind beispielsweise Schlafstörungen, Müdigkeit, Schwindelgefühl, Stimmungsschwankungen, Appetitlosigkeit und verminderte Leitungsfähigkeit. Doch die Symptome verschwinden in den meisten Fällen bereits nach wenigen Tagen wieder – ansonsten muss ein Arzt aufgesucht werden. Reist man nach Osten, wird die Zeitverschiebung und damit der Jetlag vom Körper häufig stärker empfunden. Durch seinen inneren Takt fällt es dem menschlichen Körper leichter, länger aufzubleiben, als früher aufzustehen. Um einem Jetlag vorzubeugen, gibt es verschiedene Verhaltensempfehlungen, die darauf abzielen, die Anpassung an den Zielort mit der Zeitverschiebung zu erleichtern. Auf jeden Fall helfen viel Zeit an der frischen Luft und ausreichend Schlaf. Anstrengende Aktivitäten sollte man in den ersten Tagen vermeiden.

Zeitverschiebung und Jetlag – so klappt es mit dem Fitbleiben

Es herrscht der allgemeine Tenor, dass der Jetlag bei Reisen gen Osten massiver ist als bei Reisen gen Westen. Wer also nach China reist, wird den Jetlag vor Ort deutlicher verspüren, als nach der Rückreise in die deutsche Heimat. Beim Flug nach Osten ist der Tag einige Stunden kürzer, was bedeutet, dass die Sonne am Reiseziel früher aufgeht und der Körper früher vom Sonnenlicht geweckt wird. Dadurch ist es für die meisten Menschen besonders schwierig, sich an den neuen Rhythmus zu gewöhnen. Der Jetlag lässt sich nicht austricksen. Es hilft jedoch vielen Reisenden, sich zumindest nach Ankunft am Urlaubsort direkt an die geänderte Tageszeit anzupassen. Um dies zu unterstützen, sollte der Flug möglichst sinnvoll gelegt werden. Wer also über Nacht fliegt und morgens bzw. mittags im Zielland ankommt, sollte den Tag über durchhalten und sich nicht hinlegen. Es gibt auch Menschen, denen die Zeitverschiebung bei Reisen gen Westen mehr zusetzt als bei Reisen gen Osten. Diese Personen, die deutlich in der Minderheit sind, haben weniger Probleme mit einem verkürzten Tag. Für sie ist es hingegen viel schwieriger, bei Reisen in den Westen, wo der Tag naturgemäß länger ist, wach zu bleiben. Wer in den Urlaub reist, egal ob nach Ost oder West sollte sich etwas Zeit nehmen und die Zeitverschiebung in Kauf nehmen. Dies gilt insbesondere bei Rückreisen in die Heimat. So sollten Reisende dafür sorgen, dass sie nach der Ankunft zu Hause noch mindestens zwei bis drei Tage Zeit haben, bevor der Arbeitsalltag wieder beginnt. Wer bereits weiß, ob die Zeitverschiebung gen Osten oder gen Westen schwerer fällt, kann diese Erkenntnis folglich nutzen und seinen Tagesablauf entsprechend einstellen. Wer hingegen Reisen in Richtung Norden oder Süden unternimmt, braucht der Zeitverschiebung keine größere Aufmerksamkeit schenken. So befindet sich Schweden ebenso wie Algerien oder auch Angola in derselben Zeitzone wie Deutschland. Reist man hingegen nur leicht nordwestlich, beispielsweise nach England, verschiebt sich die Zeit schon wieder um eine Stunde nach hinten.

Tipps um dem Jetlag entgegenzuwirken

Man kann sich eigentlich nicht auf den Jetlag vorbereiten. Es gibt aber einige Möglichkeiten, diesen gezielt in die Reise mit einzuplanen und diesem ein Stück weit entgegenzuwirken. Wer beispielsweise auf der Rückreise Richtung Osten fliegt, und somit vermutlich vermehrt vom Jetlag betroffen sein wird, sollte eine Flugzeit wählen, die mit den Schlafgewohnheiten am Zielort möglichst einhergeht. Die Voraussetzung dafür ist, dass es Ihnen generell möglich ist, im Flugzeug einige Stunden zu schlafen. Wenn zwischen dem Reiseort und der Heimat beispielsweise ein zehnstündiger Flug liegt, sollte man versuchen, in die Nacht hineinzufliegen, um gegebenenfalls einige Stunden zu schlafen. Dadurch erreicht man die Heimat dann im Optimalfall im Laufe des Vormittags und sollte dann unbedingt den ganzen Tag wach bleiben, um sich möglichst frühzeitig an den Standard-Rhythmus zu gewöhnen. In jedem Fall sollten Reisende nach der Ankunft mindestens zwei Tage Abstand vom normalen Tagesablauf einplanen. Wer beispielsweise Sonntag im Laufe des Tages von der Reise zurückkehrt und direkt Montag mit der Arbeit starten möchte, wird den Jetlag sicherlich stark verspüren. Wenn sich das Reiseziel hingegen im Osten befindet, und die Heimat somit im Westen liegt, ist der Tag länger als gewohnt, was unser Biorhythmus besser verkraften kann. Hier sollte man ebenfalls durchhalten und analog zur Ortszeit zu Bett gehen. Sinnvoll ist es auch, sich frühzeitig an die Gegebenheiten im Zielland zu gewöhnen. Wer westwärts fliegt, sollte am Abend vor der Reise verspätet zu Bett gehen, während es bei Reisen ostwärts sinnvoll ist, möglichst früh zu schlafen. Gleiches gilt für die Essgewohnheiten. Wenn der Jetlag wirkt, sollte man sich vor allem ausruhen und schonen. Planen Sie daher möglichst keine ganztägigen Ausflüge und anstrengende Aktivitäten am Zielort direkt nach der Ankunft, sondern erst nach einigen Tagen.

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