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Charterflug

Spezialisierung der Airlines auf einen Charterflug - für Flüge in bestimmte Regionen

Charterflug

Ein Charterflug ist ein Flug, bei dem ein Veranstalter bei einer Fluggesellschaft Plätze mietet, also chartert. Diese Sitzplätze im Flugzeug werden dann zusammen mit Hotels angeboten und als Pauschalreise verkauft. Bis Ende des Jahres 1992 war es in Deutschland nur möglich, diese Plätze im Zusammenhang mit einer solchen Pauschalflugreise einzukaufen. Das hat sich jetzt jedoch geändert. Die Abgrenzung Charterflug zum Linienflug besteht darin, dass Linienflüge von den Gesellschaften selbst durchgeführt werden und diese beim Transport von Personen und Waren auch das Risiko übernehmen, wenn etwas passiert. Außerdem verkehren Linienflüge nach einem festen Flugplan, was bei einem Charterflug nicht der Fall ist. Besonders zu Ferienzeiten werden zusätzliche Maschinen eingesetzt, damit man die Urlauber an ihr Ziel bringen kann. So fliegen dann mehr Charterfluggesellschaften nach Mallorca oder die Kanarischen Inseln als Linienflüge dorthin gehen würden. Condor oder Air Berlin sind Unternehmen, die in diesem Geschäftsbereich eingesetzt werden.

Man kann jedoch auch Charterflüge buchen, ohne die Pauschalreise mit kaufen zu müssen. Dann sind die Preise für den Flug oftmals sehr günstig, denn wenn der Reiseveranstalter seine Pauschalreisen nicht verkaufen kann, muss er sie auf andere Weise loswerden. Dann ist es für ihn günstiger, er verkauft die Plätze zu Dumpingpreisen in der Airline, die er gechartert hat, als dass er sie verfallen lässt. Vor allem bei Last-Minute-Flügen profitiert der Kunde von den günstigen Tarifen. Betrachtet man die Begriffe Charterflug und Linienflug vom rechtlichen Standpunkt aus, gibt es auch hier einige Unterschiede. An manchen Flughäfen kommt es zu Einschränkungen für das Start- und Landeverbot von Flugzeugen, je nachdem, ob sie Linien- oder Charterflüge sind. Verspätet sich das Flugzeug, gelten bei einem Linienflug andere Rechte als beim gecharterten Flug. Bei der Linienmaschine erhält man meistens eine Entschädigung oder kann auf ein anderes Flugzeug umbuchen. Das ist beim Charterflug nicht so einfach möglich.

Bei dem Wort Charterflug handelt es sich im Bereich der Luftfahrt um einen viel verwendeten Begriff, dessen Bedeutung jedoch nicht unbedingt jedermann kennen dürfte. Oft spricht man in diesem Zusammenhang gleichwohl auch vom Linienflug, der sich allerdings strikt vom Charterflug unterscheidet. Was aber versteht man im Allgemeinen unter diesem Begriff? Letztlich bedeutet ein Charterflug lediglich, dass ein Reiseveranstalter bei einer Fluggesellschaft auf eigenes Risiko Flugplätze kauft, also chartert. Dies hat insbesondere dann Bedeutung, wenn Reiseveranstalter diese Plätze zusammen mit Hotelunterkünften und einem Transfer vom Flughafen zum Hotel bündeln, letztlich also das Komplettpaket als Pauschalreise anbieten möchten. Charakteristisches Abgrenzungsmerkmal von Linien- zu Charterflügen ist, dass Letztere eine nur gelegentliche oder zu bestimmten Anlässen betriebene Beförderungsmöglichkeit von Personen und Gütern darstellen. Die grundsätzliche Idee, die hinter Charterflügen steckt, war ursprünglich preisgünstig Touristen befördern zu können, sich also insbesondere kostentechnisch von den regulären Linienflügen abzugrenzen. Möglich wurde die Kostenersparnis durch zwischenstaatliche Abkommen, die vorsahen, dass Charterflüge von bestimmten Abgaben und Steuern befreit werden konnten. Diese Befreiung war jedoch an bestimmte Vorgaben geknüpft, so durfte ein Charterflug nur in Zusammenhang mit einer touristischen Leistung angeboten werden. Um die Flüge preisgünstig anbieten zu können, erfolgte zumeist auch eine engere Bestuhlung, auch Auslastungen von bis zu 90 Prozent wirken sich günstig auf den Preis aus. Gleichwohl wurden auch die Verwaltungs- und Abfertigungskosten minimiert. Heutzutage stellt sich die Situation dergestalt dar, dass Charterfluggesellschaften immer größere Anteile an Einzelplätzen direkt an den Kunden verkaufen. Linienflüge sind also praktisch fixe Verbindungen, die von der Fluggesellschaft avisiert, terminiert und angeboten werden. Charterflüge werden hingegen bei Bedarf initiiert.

Charterflug als Mittel für kurzfristige Beförderungsanliegen

Im Bereich der Charter-Fliegerei lassen sich unterschiedliche Schwerpunkte feststellen. So ist in Fachkreisen die Rede von Ad-hoc-Charter, wenn der Bedarf eines Transfers recht kurzfristig vakant wird. Ein solcher Sonder- oder Gelegenheitsflug stellt tatsächlich das ursprüngliche Charakteristikum des Charterns dar und wird auch heute noch realisiert, wenngleich auch immer öfter Charter- mit Linienflugangeboten vermischt werden und für den Verbraucher oftmals nicht mehr auseinanderzuhalten sind. Wenn beispielsweise eine Fußballmannschaft relativ kurzfristig zu einem Event muss, mietet ein Verein eine Maschine mittels Ad-hoc-Charter. Ein weiterer Terminus im Chartergeschäft ist die sogenannte Inclusive-Charter-Tour, die wohl mittlerweile am weitesten verbreitete und bekannteste Variante, bei der Reiseveranstalter Flüge chartern, um ihre Kunden zum gewählten Urlaubsort zu befördern. Diese Flüge stehen in der Regel deutlich früher fest als Flüge im Rahmen der Ad-hoc-Charter und ähneln Linienflügen aufgrund ihrer oft fix definierten Routen, wobei die Terminierungen analog zu den Reiseabsprachen individuell getroffen werden. Beim Affinity-Group-Charter handelt es sich um eine vor allem in Nordamerika verbreitete Sonderform des Charterns, welche von Linienflügen kaum zu unterscheiden ist. Der Military-Charter wird, wie der Name bereits suggeriert, von den Streitkräften durchgeführt. So ist es immer wieder mal erforderlich, dass sich die Bundeswehr Zivilmaschinen bedient. Auch die Streitkräfte anderer Staaten mieten regelmäßig Flugzeuge an, die dann analog zu den jeweiligen Erfordernissen eingesetzt werden. Cargo-Charterflüge sind Sachtransporte, die sich aufgrund ihrer Außerplanmäßigkeit deutlich von Linienflügen unterscheiden. Es kann auch vorkommen, dass Fluggesellschaften die Maschinen anderer Airlines anmieten müssen, um ihren Flugplan realisieren zu können. Hierbei handelt es sich um den sogenannten Sub-Charter, bei welchem sich Airline A von Airline B Flugzeug mitsamt der Besatzung mietet und für eigene Zwecke und Routen einsetzt. Dieses Prinzip kommt oft in der Hauptreisezeit zum Tragen, häufig auch sehr kurzfristig, wenn ein eigenes Flugzeug aufgrund technischer Probleme ausfällt.

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