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Städtepass für Sightseeing - nur dann lohnt er sich

Europas beliebteste Metropolen für einen Städtetrip sind meist günstig und schnell zu erreichen, bieten einzigartige Sehenswürdigkeiten und bezaubern mit lokalen Köstlichkeiten. Egal ob Paris, Rom oder Stockholm: An beeindruckenden Sehenswürdigkeiten fehlt es den meisten Metropolen zumindest nicht. Was meist fehlt ist ausreichend Zeit, um alle Sehenswürdigkeiten zu sehen, zumal man mit längeren Warteschlangen vor den Eingängen rechnen muss. Umso mehr Sehenswürdigkeiten man auf seiner Bucketlist hat, desto höher werden die Gesamtkosten für den Städtetrip. Hilfreich können dann Tagespässe oder sogenannte Citypässe sein. Wir geben euch Wissenswertes an die Hand.

Was ist ein Städtepass?

Ein Städtepass kann deine einzige Eintrittskarte für zahlreiche Sehenswürdigkeiten, mehrere Attraktionen, Sightseeing-Touren wie dem Hop-on-Hop-Off-Bus oder Stadtrundgängen/-fahrten gleichzeitig sein. Du sparst Zeit, Aufwand und vor allem Geld. In manchen Fällen ist ein Städtepass auch gleichzeitig ein Ticket für den Öffentlichen Personennahverkehr. Manchmal gibt es noch Rabatte beim Shoppen oder in Restaurants, Cafés oder Bars. Außerdem kann man mit Rabatten oder gar freiem Eintritt in Museen rechnen. Um herauszufinden, welcher Pass welche Vorzüge bietet muss man sich immer für jeden Stadt informieren. Es gibt keine pauschalen Regelungen für Städtepässe. Im Folgenden haben wir die wichtigsten Pässe aufgelistet.

Was muss beachtet werden?

Bevor man einen Städtepass bucht, sollte man sich über gewisse Sachen Informieren und gut entscheiden, für welchem Tag oder welche Tage man den Citypass bucht. Wenn man beispielsweise für einen Montag bucht, muss gecheckt werden, ob an diesem Tag überhaupt die angestrebten Museen etc. geöffnet haben. Zudem ist die Gültigkeitsdauer für jeden Pass unterschiedlich. Manche gelten 24 Stunden, manche nur an dem gebuchten Tag und wiederum andere noch länger.

Buchung: online oder analog?

Wir empfehlen, den Citypass frühzeitig zu buchen und online zu bestellen. Denn somit spart man sich Wartezeiten an Verkaufsstellen und Touristeninformationen. In manchen Fällen ist der Pass Online günstiger oder sogar mit einem speziellen Angebot versehen. In Amsterdam gibt es bei einer Onlinebuchung für den 72-Stunden-Pass beispielsweise eine kleine Vergünstigung von zwei Euro.

Oft gibt es auch mobile Varianten eines Citypasses, weshalb sich die Online-Buchung doppelt lohnt. Wer lieber auf die analoge Variante zurückgreift, wird meist an jeder Touristeninformation oder mobilen Verkaufsstellen an Touristen-Hot-Spots fündig.

Wann lohnt sich der Städtepass wirklich?

Um diese Frage zu beantworten, sollte man sich folgende Fragen stellen:

  • Was kostet der Citypass?
  • Wie viele bzw. welche Sehenswürdigkeiten möchte ich sehen?
  • Was kosten die Eintritte für die entsprechenden Sehenswürdigkeiten/ Attraktionen?
  • Welche weiteren Benefits bietet der Citypass?
  • Passen die Benefits in meine Reiseplanung (Unterkunft ohne Verpflegung -> Restaurant Coupon lohnt sich)
  • Lohnt sich der Citypass allein schon wegen des ÖPNV?
  • Wie flexibel bin ich mit der Tageskarte? (zeitbasiert oder attraktionsbasiert?)
  • Bin ich zum ersten Mal in dieser Stadt oder habe ich bereits einiges gesehen?

Die Frage lässt sich also nicht pauschal beantworten. Allerdings ist klar, dass sich ein Citypass wirklich nur dann lohnt, wenn man Geld einsparen kann. Wenn dann auch noch zusätzliche Vorteile wie Fahrkarten, Restaurant-Gutscheine oder weitere Vergünstigungen dabei sind. Er ist außerdem praktisch, da man nur eine Karte für alles besitzen muss und nicht durcheinanderkommt. Zudem zeigen die enthaltenen Leistungen eines Citypasses meist auch schon die wichtigsten Attraktionen einer Stadt auf, sodass man sich nicht lange durch einen Reiseführer kämpfen muss, um die Must-Do’s zu analysieren.

Mit Hop-on-Hop-off -Varianten lassen sich Metropolen aus ganz neuen Perspektiven erkunden.

Tipp
Wir empfehlen Hop-on-Hop-off-Angebote, die Sightseeing und Mobilität vereinen und einen flexiblen Aufenthalt garantieren. Beispiel Paris: Hier kannst du das ganze sogar auf dem Wasser erleben, indem du dir ein Bootticket für die Seine holst. Damit hast du nur noch kurze Fußwege zu den Sehenswürdigkeiten und erlebst die Stadt aus einer anderen Perspektive.

Beispiel London

Top-Attraktionen wie The London Eye, der Big Ben, Madame Tussauds oder der Buckingham Palace lassen sich mit dem London Pass kombiniert und rabattiert buchen. Inkludiert sind außerdem Stadtrundfahrten (Hop-on-Hop-off, Themse-Fahrt sowie Stadtrundgänge. Die günstigste Option kostet £75.00, die Teuerste £179.00. Dabei erhält man bis zu 70 kostenfreie Attraktionen sowie etwa 40 weitere Rabatte und Sonderangebote. Der London City Pass ist allerdings kein Turbopass, mit dem man Warteschlangen überspringen kann. Dazu müsste man den London Turbopass buchen. Die günstigste Option kostet £66.00 (ohne Nahverkehr), die Teuerste £202.00 (mit Nahverkehr).

Kostenrechnung am Beispiel des London Pass:

  • Preis des Passes: 75 Pfund (~86 Euro)
  • Tower of London 30 Euro
  • Westminister Abbey 20 Euro
  • Kensigton Palace 20,50 Euro
  • The View from the Shard 32 Euro
  • St. Paul's Cathedral 18 Euro

Ersparnis: 45,50 Euro

So bewegt ihr euch praktisch in London fort:

Hier geht's zu den wichtigsten Städtepässen

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