Ukulele lernen auf Hawaii

Zwischen Palmen am Sandstrand sitzen, den Sonnenuntergang beobachten und dabei sanft auf der Ukulele eine Melodie spielen – kann es etwas Schöneres geben? Auf Hawaii wird dieser Traum wahr!

Aloha auf Hawaii

Wie kaum eine andere Sprache vermittelt Hawaiianisch ein Lebensgefühl. Das beginnt mit Aloha. Und hört auch damit auf. Denn Aloha wird im Alltag für die Begrüßung und die Verabschiedung benutzt. Gleichzeitig drückt man damit Liebe, Zuneigung, Freundlichkeit und vieles mehr aus. Das Wort könnt ihr in eurem Urlaub also einfach immer benutzen und werdet im Gegenzug freundlich von den Hawaiianern aufgenommen. Und falls ihr einmal euren Liebsten sagen wollt, wie viel sie euch bedeuten: Aloha au iā ʻoe – so sagt ihr „ich liebe dich“!

Wir zeigen euch die wichtigsten hawaiianischen Begriffe, die ihr im Urlaub kennen solltet und deren Bedeutung ihr vor Ort hautnah erlebt. Ob ihr Ukulele lernen, am Strand entspannen oder Vulkanwanderungen machen möchtet – im Urlaub auf Hawaii ist für jeden etwas dabei.

Traumhafte Musik auf der Ukulele spielen – mit dem richtigen Kumu kein Problem

Bei der Ukulele denkt ihr an das wunderschöne Medley von „Somewhere Over the Rainbow“ und „What a Wonderful World“ von Israel „Iz“ Kamakawiwoʻole? Der weltberühmte Song verleitet selbst an regnerischen Tagen in Deutschland dazu, von Sandstrand, Palmen und Meer zu träumen. Das Instrument und die damit verbundene Musik – Mele – ist eng mit den polynesischen Inseln verbunden. Obwohl es ursprünglich eigentlich gar nicht von hier kam, sondern von portugiesischen Einwanderern importiert wurde. Der Name bedeutet übrigens „hüpfender Floh“. Das liegt daran, dass die Finger beim Spielen so schnell über das Instrument hüpfen.

Ukulele zu spielen lässt sich relativ leicht lernen, sodass ihr auch schnell selbst zum Instrument greifen könnt. Um das Feeling perfekt zu machen, gibt es die Möglichkeit, direkt auf Hawaii Ukulele zu lernen, zum Beispiel bei einem Workshop von George Kahumoku auf Maui. Der Lehrer bzw. Kumu zeigt euch die richtigen Griffe für die Akkorde und wie ihr die Notation lest. Übrigens: Wenn ihr euch bei eurem Lehrer bedanken wollt, sagt ihr am besten nicht das Englische Thank you, sondern auf Hawaiianisch Mahalo.

Ihr könnt schon ein bisschen Ukulele spielen? Dann schließt euch doch Jam-Sessions – sogenannten Kanikapilas – an. Es lohnt sich, die Augen aufzuhalten, ob ihr am Strand eine Gruppe entdeckt.

Noch nicht genug Mele? Hier gibt’s noch mehr

Falls ihr nicht nur selbst Ukulele auf Hawaii spielen, sondern auch anderen zuhören wollt, ist das Ukulele Festival Hawaii zu empfehlen. Das Original findet jährlich in Waikīkī auf der Insel O‘ahu statt, zusätzlich gibt es Events auf Big Island, Kaua‘i und Maui. Und wer sich seine eigene Ukulele bauen möchte, kann einen 10-tägigen Workshop in der Holualoa ʻUkulele Gallery buchen. In der Galerie sind außerdem Instrumente, die von einigen der besten hawaiianischen Ukuleleherstellern gebaut wurden, ausgestellt – inklusive interessanter Details rund um das jeweilige Exemplar.

Geschichten erzählen durch den Hula

Die Musik der Ukulele ist eng mit dem Hula verbunden, dem traditionellen hawaiianischen Tanz. Die Tänzer erzählen dabei mit ihrem Körper eine Geschichte – so werden etwa Sagen und Mythen überliefert. Einem Hula zuzugucken gehört zu jedem Hawaiiurlaub auf jeden Fall dazu. Das könnt ihr unter anderem bei verschiedenen Festivals wie dem Merrie Monarch Festival auf Big Island. Aber Achtung: Hier müsst ihr schnell sein, um Tickets zu ergattern.

Ihr wollt den Tanz selbst lernen? Kein Problem! An der Uferpromenade am Waikiki-Strand zum Beispiel werden regelmäßige Tanzstunden angeboten. Oder ihr könnt euch in einer Tanzschule von einem Kumu Hula unterrichten lassen. Zur Ausrüstung gehören dabei selbstverständlich der traditionelle Hularock, der Pāʻū, sowie die Lei genannte Blumenkette.

Gemeinsam feiern beim Lūʻau

Im Urlaub auf Hawaii darf ein Lūʻau natürlich nicht fehlen. Bei den hawaiianischen Festen gibt es immer den Hula und auch die Ukulele gehört dazu. Serviert wird dabei ein Buffet mit landestypischen Speisen, zum Beispiel dem Kālua pig (Schwein im Erdofen geschmort) oder Poi (ein Brei aus Taro-Wurzeln). Nebenbei gibt es ein Rahmenprogramm – hier könnt ihr etwa euer eigenes Lei knüpfen oder lernen, wie man eine Kokosnuss richtig aufschlägt. Und wenn ihr dann selbst Ukulele spielt und Hula tanzt, könnt ihr nach eurer Rückkehr einfach euer eigenes Lūʻau zu Hause feiern.

Makai oder Mauka?

Hawaii bietet viel Abwechslung: Legt euch entspannt an den Strand und genießt die Sonne, während ihr Ukulele spielt, oder feiert ein Lūʻau und taucht in die Kultur Hawaiis ein. Ihr könnt euch aber auch unter die Surfer stürzen, die die imposanten Wellen des Pazifiks reiten. Oder im Inneren der Inseln die vielen hohen Vulkane entdecken. Diese sind perfekt für ausgedehnte Wanderungen. Wenn ihr nach dem Weg fragt, haben die Hawaiianer deshalb auch direkt die passenden Ausdrücke: Mit Mauka sagt ihr, dass ihr in Richtung Berge wollt, Makai führt euch zum Meer.

Shaka bzw. Hang Loose – eine Geste für jede Situation

Das bekannte Shaka-Handzeichen kann – ähnlich wie Aloha – ständig verwendet werden: zur Begrüßung, zum Abschied oder einfach als Danke. Dabei macht ihr eine Faust und spreizt Daumen und kleinen Finger ab. Dann schüttelt ihr eure Hand. Damit zeigt ihr, dass alles gut, alles locker ist. Ursprünglich stammt das Zeichen aus der Surferszene, mittlerweile hat es sich aber so verbreitet, dass es nahezu jeder auf Hawaii macht.

Ganz viel Mana mitnehmen!

Mana bezeichnet die Kraft oder positive Lebensenergie, die durch alle Dinge fließt. Diese ist überall zu finden, ob im Mensch oder Tier, in der Pflanze, im Wasser oder in der Erde. Ohne Mana kann nichts existieren. Und mit allem, was man tut, kann man sein Mana verringern oder vergrößern. Das erlebt ihr in eurem Urlaub auf Hawaii direkt vor Ort im Kontakt mit den Einwohnern der Inseln. Und ihr könnt das Gefühl mit nach Hause nehmen, um euren Alltag zu verschönern. So bleiben die Eindrücke aus eurem Urlaub lange erhalten.

Also, auf geht’s nach Hawaii in euren Traumurlaub. Und zum Abschied heißt es dann: Mahalo und Aloha, Hawaii!

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