Schlemmen in Thailand

Bangkok

Bangkoks beste Garküchen

Kommt mit in eine der spannendsten Metropolen Südostasiens. Köstliches Streetfood aus rollenden Garküchen, liebevoll verzierte Tuk Tuks und freundliche Locals erwarten euch in der 8-Millionen-Megacity. Wir verschaffen euch den Überblick in einer der besten Rooftop-Bars der Stadt und verraten euch, wo Frühaufsteher das ursprüngliche Bangkok garantiert ohne Touristen erleben können.

Traditionelle Garküchen...
...und Tuk Tuks

Bangkok ist die Hauptstadt des Streetfood und der Garküchen. Auch wenn die Regierung die Gehwege mehr und mehr von den einachsigen Food-Schubkarren befreien will, gelingt das glücklicherweise nur zum Teil. An fast jeder Ecke brutzeln Saté-Spieße über qualmender Holzkohle oder werden getrocknete Insekten oder Papayasalat von einem Anhänger am Straßenrand verkauft – alles frisch und alles unglaublich lecker! Am besten, ihr beginnt eure kulinarische Entdeckungsreise in der Soi Rambuttri. Die halbmondförmige Straße hat sich noch etwas von der Atmosphäre des alten Bangkok bewahrt.

Ein perfekter Ort, um euch an das Tempo der Stadt zu gewöhnen. Ein Mix aus Garküchen, Krimskramsständen und Massagesalons erwartet euch. Und wo gestern noch mobile Garküchen den Gehweg versperrten, stehen jetzt Liegen, auf denen ihr euch massieren lassen könnt. Tiefenentspannt und gestärkt, kommt ihr dann eine Straße weiter in die sehr viel touristischere Khaosan Road. Die Taktzahl hier ist hoch, und es fühlt sich vor allem nachts an, als wäre man selbst Zutat in einer riesigen Garküche aus australischen Backpackern, Karaoke-Bars und knatternden Tuk Tuks unter einem Deckel aus Werbeschildern. Hier gibt es Tarantel oder Skorpion am Spieß, Maßanzüge und -kleider sowie gefälschte Pässe aller Art. Aus den Bars tönt Musik, und gefeiert wird in der Khaosan Road, bis die Sonne aufgeht. 

Must Do: Tuk Tuk fahren

Das wohl aufregendste Verkehrsmittel in Bangkok sind zweifellos die Tuk Tuks. Die liebevoll verzierten Dreiräder mit ihren typischen Sonnendächern stehen und fahren überall. Taxameter gibt es nicht, und der Fahrpreis wird vor der Abfahrt vereinbart. Die kleinen Knattermaschinen sind richtig schnell, und wer mit Gepäck reist, sollte dafür sorgen, dass alles sicher verstaut ist. Auch beim Sightseeing machen die Tuk Tuks Spaß, aber achtet unbedingt darauf, die Wegpunkte vorzugeben, denn sonst landet ihr gern schon einmal in einem 3 °C kalten Schneidersupermarkt über drei Etagen am anderen Ende der Stadt.

Tipp: Für Preisverhandlungen am besten ein allein stehendes Tuk Tuk suchen. Wenn die Fahrer in einer Gruppe auf Gäste warten, will keiner so recht mit sich verhandeln lassen. Die Thais haben eben auch ihren Stolz. 

Hangover in Sirocco

©Lebua/Sirocco & Sky Bar

Im Lebua at State Tower mit herrlichem Blick auf den Chao-Phraya-Fluss haben schon Bradley Cooper und seine Junggesellen in „Hangover 2“ den Ausblick genossen. Dominiert wird die Terrasse von einem säulengesäumten Pavillon mit imposanter goldener Kuppel. Eine runde Bar mit 360°-Blick über die Stadt ist das Highlight, und ein Platz hier ist nur schwer zu ergattern. Hart wie der Kater von Bradley Cooper ist auch der Dresscode im Sirocco: Geschlossene Schuhe und lange Ärmel bei Männern werden von einem Türsteher vor Einlass penibel geprüft. Wer in Flipflops und T-Shirt unterwegs ist, kann sich zu etwas überhöhten Preisen direkt gegenüber das passende Outfit ausleihen. 

Sirocco

63rd Floor, Tower Club at Lebua
Öffnungszeiten: 18 – 01 Uhr, Letzte Bestellung um 23:30 Uhr

Bitte unbedingt reservieren
Tel: +66 2624 9555

reservations@lebua.com

Abstecher nach Chinatown

Night Scene Chinatown Bangkok Market

Noch bevor König Rama I. Ende des 18. Jahrhunderts seinen Palast und damit auch die Hauptstadt an den Chao-Phraya-Fluss verlegte, betrieben die Chinesen am Ort des heutigen Bangkoks schon erfolgreich Handel. Mit dem Palastbau mussten sie weichen, bekamen aber einen eigenen Stadtteil, das heutige Chinatown. Das große Tor am Odeon-Kreisverkehr ist eigentlich ein Portal in eine andere Welt. Wenn ihr hindurchgeht, ist es so, als würdet ihr direkt nach China gebeamt. Hier geht es eng, dreckig und chaotisch zu. Das empfohlene Fortbewegungsmittel sind eure Füße, denn durch die meisten Straßen passt nicht einmal ein Auto. Nehmt euch Zeit, und erkundet die historischen Gebäude, Apotheken und typisch chinesischen Garküchen.

Tipp: Jeden Oktober findet in Chinatown ein vegetarisches Food-Festival statt, bei dem das Beste aus Thailands und Chinas Küche gefeiert wird. Ein Erlebnis für alle Foodies und Liebhaber asiatischer Küche!

Kaufen, Staunen und Entspannen

Longtail Boat zum schönsten Floating Market

Floating Market in Bangkok

Wenn ihr in Bangkok einen Floating Market besuchen wollt, habt ihr die Qual der Wahl. Berücksichtigt am besten folgende Faustregel: Je näher der Markt an der Stadt liegt, umso touristischer ist er. Das gilt vor allem für die Märkte Damnoen Saduak und Amphawa, die man eigentlich nicht mehr besuchen kann, da die Preise überteuert sind und das Angebot absolut austauschbar ist. Der mit Abstand schönste Markt von allen ist der ca. 45 Minuten vom Zentrum entfernte Bang Khu Wiang Floating Market. Hier werdet ihr Touristen vergeblich suchen, was wohl auch an den Öffnungszeiten liegt: Von 4 bis 7 Uhr morgens ist der schwimmende Markt wahrscheinlich einer der wenigen Orte, an denen man in Bangkok noch die traditionelle Lebensweise der Thais erleben kann. Neben Verkäufern von den umliegenden Bauernhöfen trefft ihr hier auch auf Mönche, die am frühen Morgen mit ihren Booten „tak baat“ (Almosen) sammeln.

Bang Khu Wiang Floating Market

Öffnungszeiten: Täglich von 04 – 07 Uhr

Wat Arun - Tempel der Morgendämmerung

Wat Arun, berühmtester Tempel in Bangkok

Unglaublich, aber es gibt über 31.200 buddhistische Tempel in Thailand. In der Landessprache heißen Tempel Wat, und einer der spektakulärsten unter ihnen ist der Wat Arun, was übersetzt so viel wie „Tempel der Morgendämmerung“ heißt. Das beeindruckende Bauwerk liegt am Westufer des Chao-Phraya-Flusses und ist eines der markantesten Wahrzeichen Thailands. Der Tempel stellt den Berg Meru dar, das Zentrum der Welt in der buddhistischen Kosmogonie. Besonders imposant zeigt sich der Wat Arun nachts, wenn er komplett beleuchtet wird und golden erstrahlt. Am besten erreicht ihr den Tempel über den Fluss mit der öffentlichen Fähre (umgerechnet ca. 50 Cent) oder dem Long-tail Boat.

Wat Arun

 Eintritt: Anlage ca. 1,50 Euro, Tempel: ca. 15 Euro

Öffnungszeiten: 8 – 18 Uhr

Kleidung: Bedeckte Schultern und Knie für den Einlass erforderlich

Entspannen bei einer Thai Massage

Thai Massage in Bangkok

Perfekt, um nach einem langen Tag in Bangkok zu entspannen und alle Eindrücke zu verarbeiten, ist eine traditionelle Thaimassage. Egal ob ihr es lieber etwas fester oder eher im Streichelmodus mögt, hier werdet ihr garantiert fündig. Zahlreiche Salons für jeden Geldbeutel bieten ab umgerechnet ca. 8 Euro Massagen von Kopf bis Fuß.

Tipp: Massagen in den Salons, vor denen junge Mädchen in T-Shirts sitzen, enden meist mit einem „Happy End“. Haltet Ausschau nach den edleren Shops mit etwas älteren Damen, dort bekommt ihr die traditionellen Anwendungen.

Die wohl beste Reisezeit für euren Trip nach Bangkok ist November bis April. Da erwarten euch zwar täglich 32 bis 34 °C, aber der Regen hat mal Pause, und ihr könnt das Treiben in den Straßen in vollen Zügen genießen.