Mögliche Flugprobleme

Probleme, die vor oder auf einem Flug auftreten können

Flugprobleme können vielfältiger und unterschiedlicher Natur sein. Liegt ein technisches Problem vor, kann es vorkommen, dass der Flug komplett gestrichen wird, da die Maschine schlichtweg nicht eingesetzt werden kann. Organisatorische Probleme können ebenfalls schnell dazu führen, dass Flüge abgesagt werden – ebenso wie gesundheitliche Probleme eines Mitreisenden. Es gibt viele Aspekte, die einen Flug behindern oder gar verhindern können. Fliegen gilt als sicherste Art, zu reisen. Das liegt auch daran, dass strenge Sicherheitsvorkehrungen gelten.

Technische Probleme in der Fliegerei

Selbst vergleichsweise und augenscheinlich geringfügige Flugprobleme können die Crew dazu veranlassen, eine Zwischen- oder Notlandung durchzuführen. Piloten sind in der Fliegerei auf technische Hilfsmittel angewiesen – mehr als dies bei anderen Verkehrsmitteln der Fall ist. Fällt ein solcher Helfer auch nur partiell aus, wird schnell gehandelt. Wenn die Triebwerke einer Maschine beispielsweise mehr Kerosin als üblich verbrauchen, reicht das bereits aus, um umzukehren oder zwischenzulanden. Das Triebwerk muss eventuell ersetzt werden, sodass ein Weiterflug erst mal nicht möglich ist.

Organisatorische Fehler können zu Flugproblemen führen

Organisatorische Flugprobleme bleiben auch in der Fliegerei nicht aus. Streiks sind hier besonders akute Faktoren, die sich auf den Betrieb eines gesamten Flughafens auswirken können. Flüge müssen verschoben oder sogar abgesagt werden, Verspätungen sind bei solchen Fällen die Regel. Aber auch menschliche Fehler können dazu führen, dass ein Flug erheblich später startet als gedacht. Wenn das Gepäck falsch verladen wird oder das Essen nicht rechtzeitig an Bord ist, müssen die Passagiere warten.

Gesundheitliche Flugprobleme

Wenn ein Passagier erhebliche gesundheitliche Probleme äußert, kann dies ein Grund für eine dringende außerplanmäßige Landung sein. Erleidet ein Passagier gar einen Herzinfarkt oder Vergleichbares, wird das Flugzeug so schnell wie möglich gelandet. Dementsprechend wichtig ist es, dass man gerade auf einem längeren Flug gesund ist und nicht etwa mit einer erheblichen Erkrankung fliegt. Bei gesundheitlichen Flugproblemen ist es in der Luft zumeist sehr schwierig, eine effektive und schnelle Hilfe zu leisten.

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Flugangst

Viele Menschen haben mit dem Problem der Flugangst zu kämpfen. Und diese ist heutzutage in vielen Bereichen des Lebens ein bedeutendes Hindernis. Weite Reiseziele, die nur mit dem Flugzeug erreichbar sind, rücken so in noch weitere Ferne. Geschäftsreisen können zur Tortour werden – und oft führt Flugangst sogar zu Problemen im Job. Mittlerweile gibt es allerdings Airlines und andere Institutionen, die spezielle Seminare gegen die Angst vorm Fliegen anbieten.

Begriffserklärung zum Thema

Menschen, die unter Flugangst – auch Aviophobie genannt – leiden, haben eine Phobie beziehungsweise krankhafte Angst vor dem Fliegen. Es ist zwischen unterschiedlichen Stufen und Kategorien der Flugangst zu unterscheiden. So gibt es einerseits Menschen, die bereits einige Tage oder gar Wochen vor dem Flugtermin Schwierigkeiten haben. Symptome sind unter Umständen Herzrasen, eine flache Atmung, Übelkeit, Schwindel oder einfach schweißnasse Hände. Bei anderen Personen wird die Aviophobie direkt vor dem Flug oder aber erst im Flugzeug deutlich. Studien zufolge resultiert diese Krankheit aus dem Mangel an Kontrolle während des Flugs wie auch aus Angst vor einem Absturz.

Möglichkeiten, um die Flugangst zu besiegen

Fliegen ist sicherer als Autofahren – das sagen diverse Statistiken. Und dennoch haben viele Betroffene große Probleme, ihre Angst in den Griff zu bekommen. Diverse Fluggesellschaften bieten spezielle Seminare gegen Angst vorm Fliegen an. Dabei werden unterschiedliche Erkenntnisse und Methoden der Verhaltenstherapie eingesetzt. Der Betroffene nimmt an einer oder mehreren Gruppensitzungen teil und sieht sich ein Flugzeug in aller Ruhe von innen an. Dabei werden neben technischen Aspekten auch psychische Kriterien angesprochen, wobei direkt verdeutlicht wird, woraus die Flugangst resultiert und wie man diese besiegen kann.

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Randalierende Fluggäste

Randalierende Fluggäste stellen ein großes Problem in der Fliegerei dar. Während man auf dem Boden schnell Hilfe herbeiholen kann, ist dies in der Luft kaum möglich. Einzig Passagiere und das Bordpersonal können hier Einfluss auf randalierende Fluggäste nehmen, indem sie an die Vernunft appellieren und gegebenenfalls sogar weitere Schritte einleiten. Für viele Reisende sind derartige Passagiere ein Gräuel. Denn wenn die Lage eskaliert, kann es sein, dass sich die Piloten dazu gezwungen fühlen, eine Zwischenlandung einzulegen, um den Randalierer bei der Polizei abzuliefern.

Unangepasstes Verhalten anderer Fluggäste – und was zu tun ist

Flugbegleiter kennen die Problematik, dass einige Fluggäste nicht nur unhöflich, sondern auch penetrant sein können. Noch schlimmer sind randalierende Fluggäste, die etwa versuchen, ins Cockpit zu gelangen oder andere Passagiere tätlich angreifen. In diesem Fall liegt es am Personal und an den Passagieren, einzuschreiten und den Randalierer zu beruhigen bzw. sogar zu fesseln, um ihn nach der Landung der Flughafenpolizei zu übergeben.

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Unruhiger Flug

Ein unruhiger Flug ist nicht nur für Passagiere mit Flugangst ein gefürchtetes Szenario. Auch erfahrene Fluggäste fürchten sich vor Luftlöchern, die das Flugzeug unter Umständen mehrere Hundert Meter absacken lassen. Ein derart extrem unruhiger Flug kann zu zahlreichen Verletzten bei Passagieren und Personal führen. Darüber hinaus sind auch die psychischen Belastungen bei Turbulenzen während des Fluges nicht zu vernachlässigen.

Wenn der harmlose Flug zur Tortour wird

Wenn der Wind stark weht, merken das auch die Passagiere. Manöver werden unruhiger, Landungen werden schwieriger. Gerade bei internationalen Reisen kann ein unruhiger Flug bevorstehen – nicht nur wegen Luftlöchern. Jetstreams und andere starke Winde sind hier zumeist der Grund für strapaziöse Reisen. Man sollte während des Flugs die ganze Zeit angeschnallt bleiben. So können auch plötzliche Winde oder gar gefährliche Luftlöcher deutlich weniger Schaden anrichten. Wichtig ist zudem, Ruhe zu bewahren und auf das fliegerische Können der Piloten zu vertrauen, die für ebendiese Situationen ausgebildet wurden.

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Problematisches Wetter

Die wohl bekannteste Aschewolke der Welt nach dem Vulkan-Ausbruch auf Island hat in der Vergangenheit zu einem wahren Chaos an deutschen und anderen europäischen Flughäfen gesorgt. Hierbei handelte es sich um ein besonderes Phänomen, das sehr selten vorkommt. Falls ein Vulkan eine Aschewolke ausstößt, ist das Fliegen oft nicht mehr möglich beziehungsweise streng untersagt. Durch die Asche wird das Wetter verändert. Aschepartikel könnten Turbinen und anderen Teilen am Flugzeug erheblich zusetzen.

Flugzeuge und Gewitter – Blitzeinschläge kommen recht häufig vor

Piloten vermeiden es, durch Gewitter zu fliegen. Wenn das Wetter aber plötzlich umschlägt und man sich mittendrin befindet, ist das für Piloten kein großes Problem. Blitze schlagen häufig in Flugzeuge ein. Viele Piloten berichten davon und vergleichen es mit einem heftigen Schlag auf den Tisch – das war dann aber alles. Nach einem Blitzeinschlag muss das Flugzeug routinemäßig überprüft werden. Kleine Brandlöcher sind zumeist die Folge, welche das Flugzeug selbst aber praktisch nicht gefährden.

Wenn ein Sturm zu Turbulenzen führt

Stürme können Passagieren enorm zusetzen. Dem Flugzeug machen diese aber kaum etwas aus. Wenn das Wetter extrem ist, sollte man sich unbedingt anschnallen. Für Piloten sind starke Winde allerdings Routine und keinesfalls Gründe zur Besorgnis. Diese sind dazu in der Lage, selbst mit starkem Seitenwind sicher zu landen.

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Organisatorische Probleme

Organisatorische Probleme können nicht nur einzelne Flüge betreffen, sondern unter Umständen auch den gesamten Flugbetrieb an einem oder mehreren Airports lahmlegen. Die Fliegerei basiert auf einem komplizierten System aus organisatorischen Abläufen. Kleine Störungen können oftmals schnell kompensiert werden. Wenn hingegen größere oder langwierige Störungen vorliegen, kann das für Passagiere bedeuten, dass Flüge abgesagt oder nach hinten verschoben werden. Hier heißt es Ruhe bewahren und abwarten. Denn in einigen Fällen sind selbst die Airlines machtlos.

Ein Fluglotsenstreik kann einen gesamten Airport lahmlegen

Fluglotsen arbeiten nicht nur in den Towern, sondern auch in speziellen Kontrollzentren abseits von Flughäfen. Der Flugraum ist in unzählige Abschnitte gegliedert, wobei mehrere Fluglotsen zumeist einen Abschnitt kontrollieren. Bei einem Fluglotsenstreik wird dieser Ablauf deutlich gestört. Fallen wider Erwarten alle Fluglotsen in einem Sektor aus, ist der Flugbetrieb hier gar nicht mehr möglich. Bei einem Streik werden aber niemals alle Mitarbeiter abgezogen, sondern deutlich ausgedünnt. Die sichere Flugüberwachung ist dadurch also nicht gefährdet. Allerdings treten bei deutlich vermindertem Personaleinsatz große organisatorische Probleme auf: Flugzeuge starten mit großer Verspätung und Flüge müssen oft auch abgesagt oder um Tage verschoben werden.

Verspätete Ankunft – und was ist mit dem Anschlussflug?

Ein weiteres organisatorisches Problem stellt eine plötzliche Änderung der Flugroute dar. Geschieht dies, verschiebt sich die Ankunftszeit am Zielort in der Regel nach hinten. Das kann für viele Passagiere Probleme verursachen – beispielsweise dann, wenn ein Anschlusszug erreicht werden muss. Derartige organisatorische Probleme sind aber insbesondere dann problematisch, wenn wegen einer Flugroutenlandung noch einmal aufgetankt werden muss. Im schlimmsten Fall ist ein Flughafen komplett gesperrt, sodass ein Ausweichziel angeflogen werden muss. Auf solche Szenarien sind Airlines aber vorbereitet, sodass man als Passagier recht schnell im weiteren Vorgehen unterstützt wird.

Organisatorische Probleme: Überbuchung – mehr Zusagen als freie Plätze

Wer vor dem Flug erleben muss, dass ein Flug überbucht ist, weil sich der Reiseveranstalter geirrt hat, wird erst einmal erschrecken. In der Regel haftet der Veranstalter aber bei einem solchen Fauxpas. Falls noch Plätze in der Business- oder First Class frei sind, wird man in der Regel hochgestuft. Falls der Flug hingegen gänzlich überbucht ist, hat man Anspruch auf Schadensersatz. Oftmals wird hier ein Gratisflug angeboten. In solch einem Fall sollte man immer auf sein Recht bestehen und ein Upgrade verlangen.

Wenn sich ein Flug verspätet

Kleine Verspätungen verursachen in der Regel keine Probleme. Falls ein Flug außerplanmäßig einige Minuten später startet – zum Beispiel aus organisatorischen Gründen – holen die Piloten die verlorene Zeit zumeist sehr schnell wieder auf. Wenn sich ein Flug hingegen um mehrere Stunden verspätet, hat der Fluggast in der Regel Anspruch auf Entschädigung. Dabei spielt die Ursache – ob organisatorische Probleme oder höhere Gewalt – keine Rolle.

Flugannullierung – das Ärgernis am Airport

Wenn ein Flug abgesagt wird, beendet das für viele Reisende den Urlaub, noch bevor dieser angefangen hat. Das bereits gebuchte und vielleicht sogar bezahlte Hotel muss ebenso abgesagt werden wie der reservierte Mietwagen oder die Aktivitäten vor Ort. Das kostet Geld. Und hinzu kommen die bereits gezahlten Reisekosten. Wenn ein Flug wegen organisatorischer Probleme nicht stattfinden kann, besteht generell nicht automatisch ein Anspruch auf Schadensersatz oder Ausgleichszahlungen. Man muss sich daher zumeist jeweils mit der Airline auseinandersetzen – gegebenenfalls sogar gerichtlich.

Organisatorische Probleme durch technischen Defekt

Wenn ein Flugzeug aufgrund eines technischen Defekts nicht starten kann, verzögert sich die Abreise im Optimalfall nur um wenige Stunden. Das ist aber auch nur dann der Fall, wenn die Airline schnell ein Ersatzflugzeug auftreiben kann. Bei einem Flugzeug handelt es sich um ein recht sensibles Fortbewegungsmittel, das selbst bei dem kleinsten Verdacht auf technische Hindernisse sicherheitshalber am Boden bleibt. Und wenn es ein schwerwiegendes Problem gibt, kann sich die Abreise für die Passagiere dadurch deutlich verzögen. Diese haben bei einer Streichung des Flugs allerdings Anspruch auf Schadensersatz.

Personalausfall und die Folgen für den Flugablauf

Auch in Zeiten des Online-Check-ins und anderer automatischer Hilfsmittel ist ein Personalausfall am Flughafen oder im Flugzeug selbst ein Problem. Derartige organisatorische Probleme können dazu führen, dass ein Flug mit deutlicher Verspätung startet. Falls beispielsweise eine Flugbegleitung plötzlich erkrankt, hat das oft zur Folge, dass die gesamte Crew ausgetauscht wird. Wenn das Bodenpersonal streikt und mit deutlich weniger Kräften agiert, bedeutet das ebenfalls deutliche zeitliche Nachteile für die Passagiere.

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Technische Probleme oder Defekte

Technische Probleme an Flugzeugen können den reibungslosen Flugablauf beeinträchtigen. Technische Defekte am Flughafen können ebenso dazu führen, dass Flüge nicht regulär abgewickelt werden können. Falls etwa die Beleuchtung der Start- und Landebahn ausfällt, müssen alle landenden wie auch startenden Flugzeuge erst einmal warten. Gleiches gilt für den Fall, dass Kommunikationsanlagen gestört sind. Auch eher geringfügige technische Probleme können zu Verzögerungen führen. Wenn der Bus vom Gate zum Flugzeug einen Defekt hat, muss erst mal ein Ersatz organisiert werden.

Technische Defekte am Flugzeug

Noch gravierender – zumindest im Sicherheitsbereich – sind technische Probleme am Flugzeug. Im Optimalfall werden diese noch vor dem Start aufgedeckt. Dies kann aber gleichzeitig dazu führen, dass ein Flugzeug deutlich später als erwartet startet. Falls das Problem gravierend ist und nicht sofort behoben werden kann, muss das Flugzeug umfassend gewartet werden, was zunächst eine Absage des Flugs bedeutet. Wenn nun nicht schnell eine Ersatzmaschine eingesetzt werden kann, wird der Ablauf deutlich gestört. Flugzeuge sind voll von Technik. Da kann es schnell vorkommen, dass technische Defekte passieren – beispielsweise in der Elektronik selbst oder aber in der Mechanik. Passagiere sollten in diesem Fall auf Schadensersatz bestehen und sich zu diesem Zweck an die Airline wenden.

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Gesundheitliche Probleme

Wenn während eines Flugs bei einem Passagier plötzlich gesundheitliche Probleme auftreten, ist schnelle Hilfe gefragt. Diese zu leisten, ist aber nicht immer leicht – schon gar nicht während des Flugs. Es gibt aber einige Flugkrankheiten beziehungsweise auf Flügen eintretende Symptome, die bereits im Flugzeug behandelt werden können. Hier ist das Bordpersonal zumeist entsprechend ausgebildet, um eine schnelle Hilfe leisten zu können, die dazu beiträgt, dass sich das Problem nicht verschlimmert.

Venöse Thrombose kommt des Öfteren bei Langstreckenflügen vor

Derartige gesundheitliche Probleme können sowohl bei Passagieren mit gesunden wie auch vorgeschädigten Blutgefäßen auftreten. Hier bildet sich ein Blutgerinnsel und verstopft oder verengt ein Gefäß. Zumeist bilden sich Thrombosen in den Venen der unteren Körperhälfte. Bei Flügen kann dies wegen der langen und eingeschränkten sitzenden Position oft in Beinen auftreten. Während des Flugs kann man gegen eine Thrombose nur wenig unternehmen. Man sollte möglichst aufstehen und sich etwas im Flugzeug bewegen. Wenn Fluggäste bereits im Vorfeld derartige gesundheitliche Probleme hatten, empfiehlt es sich, möglichst Plätze mit großzügigerer Beinfreiheit zu wählen oder im Vorfeld den Arzt aufzusuchen.

Aerotoxisches Syndrom – gesundheitliche Probleme in der Flugzeugkabine

Als aerotoxisches Syndrom bezeichnet man eine gesundheitliche Beeinträchtigung, die bei Passagieren in der Flugzeugkabine auftauchen kann. Dieses resultiert aus Verunreinigungen der Atemluft. Flugzeuge beziehen die Frischluft durch eine spezielle Zapfluftanlage, die am Triebwerk angebracht ist. Wenn diese Anlage fehlerhaft verdichtet ist, können Öle und Dämpfe vom Triebwerk in die Atemluft gelangen. Diese ist dadurch ein Stück weit kontaminiert. Ein solches Problem tritt den Airlines zufolge sehr selten auf, ist aber sehr ernst zunehmen. Schwindelgefühle, Taubheit in einzelnen Körperpartien, Husten, Müdigkeit und generelles Unwohlsein können die Folgen sein. Falls unsaubere Luft ins Flugzeug eindringt, hat der Passagier kaum die Gelegenheit, zu reagieren.

Fehlgeschlagener Druckausgleich im Gehörgang

In der Fliegerei kommen Druckschwankungen häufig vor. Jeder Fluggast kennt den Druck auf dem Trommelfell, wenn das Flugzeug an Höhe gewinnt. Bei sehr starkem Druck oder einer vorgeschädigten Trommelfellmembran kann ein Passagier eine Trommelfellverletzung davontragen. Dabei entsteht ein Riss oder Loch im Trommelfell. Wenn bereits eine Trommelfellverletzung vorliegt, sollte man vor dem Flug einen Arzt aufsuchen, um die gesundheitlichen Probleme nicht noch zu verschlimmern. In der Regel heilen Trommelfellverletzungen aber gut und schnell aus.

Rücken- und Gesäßbeschwerden vom langen Sitzen

Auf Kurzstreckenflügen können Passagiere auch in der Economy Class Platz nehmen, ohne dass sie Ermüdungserscheinungen oder gar Schäden davontragen. Wenn es aber um Flüge in die USA oder nach Australien geht, spielt der Sitzkomfort eine große Rolle. Wer generell Beschwerden oder aber gesundheitliche Probleme mit dem Rücken hat, sollte möglichst upgraden, um einen Sitz mit mehr Beinfreiheit zu bekommen. Denn gerade in der Standardklasse bieten die Plätze kaum Beinfreiheit und nur wenige individuelle Einstellungsmöglichkeiten der Sitze. Wenn das Gesäß oder der Rücken schmerzt, sollte man sich bewegen und den Gang einige Male auf- und abgehen.

Medizinische Notfälle – der Albtraum des Flugpersonals

Bei einem akuten medizinischen Notfall ist schnelle Hilfe erforderlich. Diese kann im Rahmen eines Flugs allerdings nur begrenzt gestellt werden. Denn an Bord befindet sich zumeist ebenso wenig medizinisches Fachpersonal wie eine adäquate Ausstattung an Notfallgeräten. Auch wenn das Kabinenpersonal für medizinische Notfälle und andere schwerwiegende gesundheitliche Probleme geschult ist, bleibt bei akuten Fällen eine schnelle Landung nicht aus.

Geburten im Flugzeug – selten, aber nicht unmöglich

Auch wenn es sehr selten vorkommt, passiert es dennoch das eine oder andere Mail, dass eine Frau ein Kind über den Wolken zur Welt bringt. Generell sollte man das Fliegen aber vermeiden, wenn in Kürze die Geburt ansteht und die Möglichkeit besteht, dass das Kind gar auf dem Flug zur Welt kommen könnte. Ohne medizinisches Fachpersonal und gute Ausrüstung kann ein solches Szenario für Mutter und Baby gefährlich werden.

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